Darf ich vorstellen: Csoki Vizsla

2 Apr

Huhu, ist ist mal wieder Bobo.

 

Lange habe ich mich nicht gemeldet, es war einfach viel los. Zum Einen ist Dobby, der Hund von Frauchens Mutter zur Zeit bei uns, und Csoki zog ein.

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Csoki ist ein echter „Rescued Vizsla“. Neulich stellte er sich in einem Interview selber vor. Lest selber:

„Hallo Csoki, magst du dich kurz vorstellen?“
„Klar! Mein Name ist Csoki, das heißt übersetzt Schokolade – sehr passend für mich, wie ich finde.“

„Woher kommst du?“
„Ich stamme aus Ungarn. Nicht nur meine Rasse stammt daher, sondern ich bin auch dort geboren. Meine Familie, in der ich fast 8 Jahre leben durfte, sind echte Ungarn. Leider starb mein Herrchen und ich konnte nicht in meiner Familie bleiben. Der Verein „Vischl“ bot seine Hilfe an, mich bei der Suche nach einem neuen Zuhause zu unterstützen.“

„Du sprichst davon, dass du ein neues Zuhause suchst. Kannst du das etwas konkreter beschreiben, was du suchst?“
„Gerne! Ich suche liebe Menschen, die mir die Chance geben, all meine Liebe mit ihnen zu teilen. Durch eine Infektion bin ich leider blind geworden. Daher hilft es mir sehr, wenn ich einen souveränen aber nicht dominanten Zweithund an meiner Seite weiß. Nicht dominant, da ich durch meine Blindheit den Eindruck erwecke, andere anzuglotzen. Das kann ein dominanter Artgenosse leicht missverstehen. Meine neue Familie sollte nicht zu aktiv sein. Ich gehe zwar gerne spazieren, aber Hundesport oder -arbeit (zum Beispiel Rettungshundearbeit) finde ich zu stressig. Ich bin gerne mit meinen Menschen zusammen und würde mich über einen Platz auf dem Sofa freuen, kann aber auch einen bequemen Liegeplatz gut akzeptieren. Ein strukturiertes Lebensumfeld ohne ständige Veränderungen und ein zeitlich geregelter Tagesablauf hilft mir auch, mich wohl zu fühlen. Unruhe und Hektik dagegen finde ich nicht so gut, da ziehe ich mich eher zurück und möchte meine Ruhe haben. Einen eigenen Garten finde ich großartig, dort finde ich mich nach einer Eingewöhnungszeit gut zurecht und stromere gerne alleine da durch. Treppen finde ich dagegen gruselig, sehe ich doch nicht, wo es hoch oder runter geht. Ich bin sozusagen ein pflegeleichter Vizsla ohne den Anspruch von viel Beschäftigung – mit meiner Familie zuhause zu sein reicht.“

„Wie sieht es mit alleine bleiben aus? Ist das ein Problem?“
„Nein, ich kann durchaus mal für ein paar Stunden alleine zuhause bleiben.“

„Hast du andere Macken, auf die sich deine neue Familie einstellen müsste?“
„Nein, wie gesagt, ich bin ein unkomplizierter Rüde, der sich mit anderen Hunden im Großen und Ganzen gut verträgt. Streitereien gehe ich lieber aus dem Weg. Wenn ich meine Ruhe haben möchte, ziehe ich mich auf mein Kissen zurück und kann mich dort entspannen, möchte aber nicht unbedingt gestört werden.“

„Hast du ein Lieblingsfutter?“
„Ich futtere alles gerne. Frisches Fleisch finde ich lecker, aber auch Rohkost und Obst nehme ich gerne mal dazu. Auch Trockenfutter nehme ich dankbar an. Ich vertrage alles und habe keine Allergien. Zum Abend nehme ich gerne einen Kauartikel, mit dem ich mich dann auf meinen Nachtplatz zurückziehe und ihn genieße.“

„Wie funktionieren Spaziergänge mit dir?“
„Außerhalb meines Gartens gehe ich nur an der Leine spazieren. Zum Einen kann mein Mensch mich dann schützen, dass ich nirgends gegen laufe. Zum Anderen finde ich es draußen so spannend, dass ich nur bedingt auf meinen Namen höre. Anfangs ziehe ich noch ziemlich an der Leine, ist doch alles soooo spannend. Im Laufe des Spazierganges wird meine Leinenrührigkeit jedoch besser, so dass ich locker neben meinem Menschen herlaufe.“

„Wie orientierst du dich?“
„Ich habe ein sehr gut trainiertes Gehör. Die Schritte meines Menschen verraten mir, wo er gerade läuft, und wo ich im Verhältnis dazu bin. Mein Pflegefrauchen hat mich auf Schnalzen konditioniert. So kann ich sie lokalisieren und mittlerweile um Hindernisse herummanövrieren. Das klappt ganz gut. Auch die anderen Hunde helfen mir bei der Orientierung.“

„Gibt es noch etwas, was du uns sagen möchtest?“
„Ja, meine Pflegefamilie ist super nett und lieb, aber eben sehr aktiv. Das finde ich oft stressig und ich bleibe lieber zuhause. Daher wünsche ich mir ein eigenes Zuhause, das eher ruhig ist. Reisen ist einfach anstrengend für mich, da ich mich immer neu orientieren muss.“

„Danke für deine Offenheit, Csoki!“
„Ich danke euch, dass ich mich vorstellen darf. Vielleicht findet sich ja ein Sofaplatz für mich.“

Soweit das Interview von Csoki. Ein echt toller Kerl, sag ich euch. Da wir ihn in unsere Gruppe integriert haben, kam ich weniger zum Schreiben. Auch nun muss ich wieder los.

Ich melde mich – wuff wuff und bis bald!

Eure Bobo

 

 

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Achtung, Neuigkeiten!!!

18 Nov

Kuckuck, hier ist nach langer Zeit mal wieder Bobo!

Kennt ihr mich noch? Ich bin das kleine quirlige Drahthaar-Mädchen mit dem ernsthaften Job: Rettungshund.

Ich versprach euch Neuigkeiten.

Letztes Wochenende habe ich mal wieder meine Genialität unter Beweis gestellt und die Einsatzprüfung in unter 4,5 Min. bestanden. Aber darum soll es heute gar nicht gehen.

Es ist ein neuer „Not-Vizsla“ bei uns eingezogen. Er hat einen lustigen Namen: Csoki, was so viel heißt wie Schoki. Meine Menschen sprechen ihn immer an als „Mr. Schokoman“. Lustig ist er, obwohl seine Geschichte traurig ist. Ich versuche ihn zu überzeugen, hier ein bisschen von sich zu erzählen. Okay?

Ich tu mein Bestes. Versprochen!

 

Nun muss ich erst mal aufpassen, dass der Schoko-Boy nicht meinen Sofaplatz einnimmt.

Bis dann,

 

eure Bobo – Wuff Wuff!

 

 

Das Leben geht weiter…

20 Nov

 

Kuckuck! Ich bin’s! Bobo!

 

Nach einigen Tagen der Traurigkeit und des „nicht verstehen Könnens“ hatte ich Hummeln im Hintern. Ich brauche Arbeit, um auch entspannen zu können. Denn ein arbeitsloser Arbeitshund wird ungenießbar, sagt mein Frauchen immer. Also geht es nun regelmäßig wieder zum Training. Suchen und finden ist meine Leidenschaft.

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Und auch Patch, das Bordertier, will arbeiten.

Okay, das Foto lässt uns beide etwas dusselig aussehen, da muss ich mit Frauchen noch mal ein ernstes Wörtchen bellen. Pago war einfach fotogener…

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Wir arbeiten dran, versprochen!

 

Wuff, wuff, bis zum nächsten Mal!

Eure Bobo

Alles hat seine Zeit

10 Okt

 

Kuckuck, hier ist Bobo!

 

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Alles hat seine Zeit! Und Pagos Zeit bei uns ist leider vorbei. Ein weiser Rudelchef ist von uns gegangen. Mit seinen fast 17 Jahren war seine Kraft zu Ende. Er hat seinen irdischen Platz neben seiner geliebten Asta gefunden. Aber ich, Bobo, glaube daran, dass er zusammen mit ihr auf Wolke 33 sitzt und weiterhin auf uns aufpasst, nur anders.

 

 

Ich bin dankbar, dass ich so viel von diesem weisen Herren lernen durfte!

Danke, Pago!

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Ein trauriges „Wuff Wuff“ von eurer Bobo, die bei Zeiten wieder berichten wird. Pagos Blog soll weiter leben!

 

Wenn man müde wird…

22 Sep

Hey Leute, ich bin’s mal wieder – euer Pagony!

 

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Es gibt Tage, da fühle ich mich einfach nur schlapp und müde. An solchen Tagen freue ich mich besonders über die Liebe meiner Menschen und hundischen Mitbewohner. Dann träume ich mich zurück an vergangene Tage und bin voller Dankbarkeit für das Leben, das ich führen durfte: behütet und geliebt in meiner Familie.

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Müde Grüße von eurem Pagony!

Mittendrin und gerne dabei

15 Sep

Hey Leute! Ich bin’s mal wieder – euer Pagony!

September und immer noch Sommer. Ist das nicht herrlich?

Wenn ihr denkt, ich liege nur faul im Garten herum, dann irrt ihr gewaltig. Neulich war ich mit beim THW. Dort habe ich mir alles ganz genau angeschaut.

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Und selbstverständlich habe ich auch viele Streicheleinheiten bekommen und Küßchen verteilt. Ganz Gentleman, oder?

Das Beste kam abends: es wurde gegrillt. Speziell für uns gab es ungewürztes Putensteak, das nur für mich und meine Mädels aufgelegt wurde.

Ihr könnt mir glauben: ich bin glücklich und zufrieden.

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(Okay, kein super Foto! Aber man kann erkennen, dass ich meine Pute schon habe während Bobo und Patch noch bei Frauchen drängeln.)

In diesem Sinne: lasst es euch gut gehen!

 

Euer Pagony

Sommerzeit! Grillzeit?

31 Jul

Hallo Leute, ich bin’s mal wieder – euer Pagony!

 

Im Sommer ziehen sie mir immer wieder in die Nase: die Düfte der Grills. Die Menschen nutzen die schönen Tage für gemeinschaftliche Grillabende, bei den Würstchen, Steaks, Feta-Käse und vieles mehr über Holzkohleglut oder Gasflamme gegart werden.

Dabei gibt es sowohl bei der Art des Grillens als auch bei der Wahl der Lebensmittel verschiedene Philosophien: Holzkohle oder Gas, Wurst oder Gemüsespieße…

Ich für meinen Teil bin zufrieden damit, Grillabende mit meinen Menschen zu erleben. Neugierig bin ich aber trotzdem: Wie ist eure Grillphilosophie?

 

In diesem Sinne: frohes Grillen und bis zum nächsten Mal!

Euer Pagonyimage